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Bahnhof in Newcastle

Thrums Hotel in Edinburgh

Edinburgh Castle

Carton Hill mit dem Timeball

Ein Reisebericht

Von allen Methoden Schottland zu bereisen hat sich der Flug als eine der bequemsten gezeigt.

Für alle aus der Gegend um Hannover ansässigen empfiehlt sich der Flug mit HLX von Hannover 
nach Newcastle oder von Hamburg direkt nach Edinburgh.
Die Flüge sind echt bezahlbar (kleiner Tip für alle mit heute ja normalem schmalen Geldbeutel).
Wir zahlten hin und zurück insgesamt nur 220.-€!

Ganz wichtig dabei: früh buchen! Die Flüge sind begehrt!

In Newcastle angekommen kann man bequem mit der dortigen Metro in die Nähe des
Hauptbahnhofes fahren.
Allerdings sollte man sich eine Fahrt mit dem Zug überlegen.
Die Bahnpreise in Großbritannien stehen in sachen Sittenwiedrigkeit den unseren in nichts nach.
Für die Lächerlichen rund 100 km von Newcastle nach Edinburgh bezahlten wir umgerechnet
120.-€ - singleway!

Aus dieser Erfahrung heraus sind wir dann nur noch Bus gefahren.
Wir haben für die Strecke Edinburgh-Stirling-Glasgow-Edinburgh-Jedburgh-Newcastle insgesamt
nur rund 100.-€ bezahlt - ein sehr krasser Unterschied.
Dabei sieht man noch mehr, die Fahrt ist ungleich interessanter und gemütlicher - würden wir nie
wieder anders machen!

Wir können empfehlen, Unterkünfte immer vor Ort zu buchen.
Schwierig wird das leider während der Hauptsaison in Edinburgh, wenn das Military Tattoo und
gleichzeitig diverse Kultur-Events laufen.
Die Tourist Information's vor Ort, immer besetzt mit freundlichem, äußerst kompetenten Personal,
helfen immer gerne beim Suchen und Buchen einer Unterkunft.
Bei Angabe von Preiswunsch und Bleibedauer hat man für gewöhnlich immer schnell ein Dach
über dem Kopf.

Das Hotel Thrums, in dem wir hier unterkamen, war ur gemütlich und sauber, das Frühstück üppig
und lecker - wie übrigens überall.
Sich in Edinburgh umzusehen dauert eigentlich einige Tage, zuviel spektakuläres gibt es hier.
Wir waren auf dem Castle, dann auf dem Carton Hill mit seinem "Timeball", machten eine sehr
unterhaltsame Nacht - Gruselwanderung mit und waren im berühmten Edinburgh Dungeon.
Und wer hier verhungert- ach, das geht ja gar nicht - Restaurants und kultige Pubs bei einem
wahnsinnig coolen Publikum so weit das Auge reicht.

Und das war erst der zweite Tag!
Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Stirling- ein muss bei einem Schottlandbesuch.
Die Stadt, die durch "Braveheart" William Wallace heute noch berühmter ist, macht absolut
süchtig.
Ein Besuch des berühmten Wallace Monuments, in dem sich übrigens auch ein kleines Museum
befindet, lohnt sich immer.
Man hat hier einen tollen Blick über Stirling und auf das berühmte Stirling Castle.
Die Sehenswürdigkeiten lassen sich hier bequem zu Fuß erreichen.

Von Stirling Castle aus, das in der Vergangenheit eine extrem wichtige Rolle durch seine 
strategische Lage inne hatte, hat man einen tollen Blick über die Stadt Stirling auf der einen und
auf das Schlachtfeld von Bannockburn, auf dem Robert the Bruce die Engländer vernichtend
schlug, auf der anderen Seite.

Dieses Jahr nahmen wir uns die Zeit, eine Reise in die Vergangenheit zu machen.
Im "Old Town Jail" kann man den Tagesablauf eines Knastis von vor was weiß ich wieviel Jahren
erleben.
Auch die Geschichte von Rob Roy McGregor spielte sich in dieser Gegend ab.

Man kann übrigens ganz toll um das Castle drumherum gehen - ein Weg führt direkt an den alten
Mauern entlang .
Auch ein sehenswerter, riesiger Friedhof befindet sich hier, der durch ein paar Bänke zum 
friedlichen verweilen einlädt.

In der Stadt selbst gibt es mal wieder mehr zu sehen, als man Zeit hat.
Für Einkäufe bietet sich der hier ansässige Tesco - Markt an, vergleichbar einem Real bei uns - 
nur noch größer.
Man findet hier einfach alles was man so braucht.
Ein bisschen enttäuschend hier: Die Tourist Inf. vor Ort. Sehr unhöflich und nicht hilfsbereit - 
man sollte in diesem Fall tatsächlich von Edinburgh aus buchen lassen.
Und das Hotel, das wir hier hatten, war diesmal leider ein auch ein wenig zu teuer - mit rund 
100.-€ für zwei Personen/ eine Nacht war es um ca. 35.-€ teurer als z. B. Thrums in Edinburgh.
Na ja, ist halt nicht alles immer billig - dafür sehr altehrwürdig und sauber - wie überall hier!

Stirling in der Nähe des Castles

Das Allan Park Hotel in Stirling

Blick über Stirling

Blick in Richtung des Wallace Monuments

Unser Hotel in Glasgow -Victorian House

Ein echtes "Starbucks"- lecker!

Georg Square

Glasgow School of Art

Glasgow war klasse. 
Mit seinem George Square ( Live auch im Internet zu sehen ), dem Kelvingrove Park und der 
gigantischen Fußgängerzone. 

Wer mal etwas wirklich Cooles machen möchte, sollte in den " Starbucks Coffeeshop " gehen. 
Da gibt es unzählige Kaffeesorten. Eigentlich wollten wir auch in die Art Gallery. 
Die hatte aber wegen Bauarbeiten geschlossen. 
Naja, da kommen wir auch noch rein. Dafür waren wir dann im Museum of Transport. 
Das hat bis um 17.00 Uhr geöffnet und ist tatsächlich umsonst. 
Das ist wirklich super. Glasgow wird ja auch " San Francisco des Nordens "genannt. 
Und deswegen werden im Museum auch alte Straßenbahnen, wie in USA, ausgestellt.
Außerdem gibt es noch viele alte Auto`s und eine nachgestellte Straßenszene. 
Leider waren wir schon ziemlich spät dran, so daß wir etwas hetzen mußten. 
Also: Nächstes Mal früher da sein!

Unser Hotel war mal wieder spitze. 
Einziger Wermutstropfen waren unsere getrennten Betten. 
Es war das Victorian House. Die Zimmer dort kosten ab 48 € . Natürlich gibt es auch dort ein 
üppiges Frühstück. 
Auch in der T. Info. in Glasgow hat man uns wieder sehr gut weitergeholfen. 
Selbst die Buchung unseres Zimmers in Jedburgh war kein Problem. 
Eigentlich können wir mittlerweile ganz gut Englisch - 
aber die deutsche Angestelle in der T. Info. war sehr hilfreich....!
Unser letzter Tag führte uns an die Borders, genauer nach Jedburgh!
Eine kleine Ortschaft, die einen gleich fesselt. 
Gekrönt von dem Castle (Vorsicht - die machen schon um 17.00Uhr zu!) und den mächtigen
Ruinen der Jedburgh Abbey (Sind auch zu besichtigen - lohnt sich auf jeden Fall!) fallen einem
auch sofort die weitläufigen Grünanlagen auf, auf denen man prima relaxen kann.

Hier gibt es sogar eine Art Internet - Caffee - endlich konnte ich mal meine Mails abrufen.
Auch einen Supermarkt gibt es hier - einer kleinen Burg nachempfunden!

Wunderbar essen kann man hier im "The Carter´s Rest" direkt neben der Abbey.
Übrigens tut uns allen den gefallen, und benehmt euch wie Gäste.
Auch hier mußten wir uns wieder einmal zutiefst für Deutsche Urlauber schämen, die die
ernstgemeinte Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Schotten uns gegenüber mit Füßen tritt.
Man sollte vielleicht daran denken, das die Schotten zu den wenigen Völkern gehören, das die 
Deutschen noch gerne sieht- macht das nicht kaputt!

Jetzt Schluß mit ernst.

Übrigens wurde hier auch Mary, Queen of Scots, geboren.
Das Hotel, in dem wir hier unterkamen, war das "Meadhon House" gelegen an der Castlegate 48.
Dieses Hotel war das wohl schönste von allen, in denen wir bisher waren.
Können wir nur allerwärmstens empfehlen - ca.36€ die Nacht ist ein klasse Preis für ein wirklich
erstklassiges Hotel.
Wer da Interesse hat - guckst Du hier... www.meadhon.com.

Wir sind nicht das erste mal in Jedburgh, doch das erste mal so bewusst.
Und deshalb und weil wir euch für diesesmal von unserem Geschwafel erlösen wollen, 
hier ein paar Bilder mehr von Jedburgh.

Wir fuhren dann wieder mit dem Bus weiter nach Newcastle, direkt zum Flughafen.
Hier schliesst sich der Kreis - für dieses mal....

Wenn Ihr die Bilder mögt - ladet sie Euch runter.

Bis bald    Nadine & Achim

Jedburgh Castle

Unser Hotelzimmer im Meadhon

Das Meadhon House

Eine typische Häuserzeile in Jedburgh

Das "Ortszentrum"

Geburtshaus der Mary Stuart

Typische Grünanlagen

Jedburgh Abbey

The Carters Rest